Wie die wohlriechende Tasse Kaffee beim Abnehmen hilft

Kaffee pur als willkommene Unterstützung auf dem Weg zur Wunschfigur

Gleich vorweg gesagt: ein bis zwei Latte Macchiato mit der Freundin tun sicherlich der Seele gut, unterstützen dich aber definitiv NICHT beim Abnehmen! Dazu enthält er leider viel zu viel Milchzucker und Fett! Dazu später mehr.

Seine Wirkung erhält Kaffee durch das Koffein. Der Wirkstoff stimuliert das Nervensystem. Außerdem wird die Produktion von Noradrenalin im Gehirn angeregt, was eine leistungssteigernde Wirkung hat. Das ist auch der Grund, warum wir nach dem Mittagessen so gerne unser Tässchen Kaffee trinken. Abgeschaut haben wir uns das offensichtlich von den Franzosen und Italienern, die das zum Ritual erhoben haben. Die Wirksamkeit des Koffeins setzt zirka eine halbe Stunde nach dem Genuss ein. 

Wie Koffein unseren Organismus beeinflusst

Koffein wirkt gefäßerweiternd auf die peripheren Gefäße, was dem Herzen gut tut. Die Speicherfähigkeit des Gehirns erhöht sich, der kurzfristige Genuss von Koffein kann sich in Prüfungsphasen also durchaus positiv auswirken. 
Die Nierentätigkeit wird angeregt und auch die Verdauung. Und das ist auch der Grund, warum Kaffee uns beim Abnehmen unterstützen kann. Die sogenannte Lipolyse, die Aufspaltung von Fett, wird angetrieben. Natürlich nur, wenn du deinem Kaffee nicht zusätzlich Fett beimengst in Form von Milch, Sahne etc.! 
Grundvoraussetzung ist auch, wie wir ohnehin alles wissen, dass du dich ausreichend bewegst
1 Liter Kaffee zu trinken während du zehn Stunden vor dem Computer verbringst, lässt sicher nicht automatisch die Kilos purzeln.

Koffein gilt auch als stimmungsaufhellend, was sich indirekt auf dein Gewicht auswirken kann: wenn du gut drauf bist, macht es dir wahrscheinlich auch mehr Spaß, radzufahren, zu tanzen, turnen usw.

Laut einer amerikanischen Studie soll regelmäßiger Kaffeekonsum sogar das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken um etwa 20% senken. Aufgrund seiner gefäßverengenden Wirkung auf das Gehirn wird Koffein auch in der Medizin gegen Kopfschmerzen und Migräne eingesetzt.

Koffein enthält viele Bitterstoffe und die sind ja als natürliche Fatburner bekannt. Sie bewirken, dass du einfach weniger Appetit hast. Das funktioniert, wie gesagt, aber nur, wenn du deinen Kaffee pur konsumierst.

Das schaffst du nicht? Probiere es schrittweise, reduziere die Menge an Milch und Zucker kontinuierlich, bevor du beides komplett weglässt. Du wirst sehen, schließlich magst du deinen Kaffee nur noch rabenschwarz und schmeckst auch die feinen Unterschiede der vielfältigen Sorten.

Bei all den Lobeshymnen auf das Heißgetränk darf aber nicht vergessen werden, dass Koffein, in großen Mengen genossen, nervös und zittrig machen oder die Konzentration beeinträchtigen kann. Wie bei allem gilt auch hier: die Dosis macht das Gift!

Kaffeesatz als nützlicher Helfer für Haut und Garten

Wenn du deinen Kaffee im Kaffeevollautomaten oder als Filterkaffee und nicht mithilfe von Kapseln zubereitest, bleibt dir auch jede Menge Kaffeesatz. Mit ihm kannst du deine Rosen düngen, Ameisen fernhalten, ihn als Scheuermilch verwenden. Außerdem soll er auch gegen Cellulite helfen. Anstelle der im Handel erhältlichen Creme nimmst du einfach den Kaffeesatz, verteilst ihn auf einem Tuch, das du fest über deine Schenkel wickelst und lässt das Ganze zirka 15 Minuten einwirken. Angeblich soll Kaffee durch seine Antioxidantien sogar vor Faltenbildung schützen…. Nun ja, einen Versuch ist es wohl wert.  

Hier noch einige interessante Fakten:

In Deutschland und Österreich ist der 1. Oktober als „Tag des Kaffees“ deklariert. Die Popularität des Heißgetränkes ist nach wie vor ungebrochen.

Überraschend ist jedoch, dass Finnland und der hohe Norden zu den Spitzenreitern in Sachen Kaffeetrinken gehören und nicht etwa Italien (Platz 7). Sagenhafte 10,35 l des schwarzen Goldes schlürft jeder Finne in einem Jahr laut Statista Consumer Market Outlet.
Österreich liegt auf Platz 6 mit einem jährlichen pro-Kopf-Verbrauch von 7,33 kg und Deutschland an achter Stelle (6, 65 kg jährlich).

Wir Steiners genießen jedenfalls unsere täglichen zwei Tassen Kaffee zum Munterwerden und auch ein Tässchen nach dem Mittagessen.